Struktur & Organisation des Reservistenverbandes

Der Reservistenverband lehnt sich in seiner Struktur an die föderale Gliederung Deutschlands an. Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 113.000 Mitglieder. Oberstes Organ ist die Bundesdelegiertenversammlung. Sie tagt alle vier Jahre, kann allein satzungsändernde Beschlüsse fassen und wählt das Präsidium. Zu den Hauptaufgaben zählen die sicherheitspolitische Arbeit, militärische Ausbildung, Unterstützungsleistung für die Bundeswehr und Öffentlichkeitsarbeit.

Zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. unterstützt der VdRBw die Pflege von mehr als 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten durch personelle Unterstützung als auch durch die Abhaltung von Spendensammlungen.

Mitglieder sind neben Reservisten der Bundeswehr (ordentliche Mitglieder) auch aktive Soldaten (außerordentliche Mitglieder) und Personen ohne Wehrdienst in der Bundeswehr (fördernde Mitglieder). Der Jahresbeitrag beträgt 30 Euro und beinhaltet den monatlichen Bezug der Verbandszeitschrift „Loyal“.

Gliederung
  • Oberstes Organ ist die Bundesdelegiertenversammlung. Sie tagt alle vier Jahre, kann allein satzungsändernde Beschlüsse fassen und wählt das Präsidium.
  • 16 Landesgruppen (jew. 1 pro Bundesland)
  • Bezirksgruppen (nur in Bayern und NRW)
  • Kreisgruppen
  • Reservistenkameradschaften
  • Für die Förderung und Weiterbildung in besonderen Fachgebieten und Dienstgradgruppen bestehen zudem Reservistenarbeitsgemeinschaften (RAG) und Arbeitskreise (AK).

Der Verband verfügt über eine Geschäftsstellenstruktur mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die ebenengerecht die Verbindung zu den territorialen Dienststellen sowie zu Truppenteilen/Dienststellen der Bundeswehr halten und die Vorstände und Gliederungen bei der Auftragserfüllung unterstützen und beraten.

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